Bank of Korea (BOK) plant Upgrades für BOK-Wire+ und verstärkt die Überwachung von Big Tech-Zahlungen, während die Vorbereitungen auf ein CBDC voranschreiten

Die südkoreanische Zentralbank, die Bank of Korea (BOK), plant die Modernisierung ihres Zahlungssystems BOK-Wire+ bis 2028. Laut dem Payment and Settlement Systems Report 2022 wird das System auf Echtzeit-Bruttoabwicklung (RTGS) umgestellt und den ISO 20022-Standard übernehmen. Dieser Schritt wird es der BOK ermöglichen, Zahlungen noch effizienter abzuwickeln. Darüber hinaus wird die BOK ihre Aufsicht über „Big Tech“-Zahlungen verstärken, um die Dienstleistungen zu verbessern. Die Bank plant auch, ihre Fähigkeiten zur Bewältigung von IT-Betriebsrisiken zu stärken. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die Zahlungssysteme der Bank sicher und widerstandsfähig gegen mögliche Cyberangriffe sind. Die BOK bereitet sich auch auf die mögliche Einführung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) vor. In diesem Zusammenhang hat die Bank intelligenten Verträgen, Offline-Zahlungen mit Nahfeldkommunikation und grenzüberschreitenden Transaktionen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Um ihr simuliertes CBDC-System zu testen, hat die BOK 14 Banken und das Korea Financial Telecommunications and Clearings Institute (KFTCI) involviert. Bei diesem Test wurden 2.000 Transaktionen pro Sekunde abgewickelt. Es wurden jedoch Kapazitätsbeschränkungen festgestellt, die weiterer Verbesserungen bedürfen. Die BOK hat auch mit einem wissensfreien Protokoll für CBDC-Transaktionen experimentiert, um den Datenschutz zu verbessern. Dabei wurden jedoch erhebliche Einbußen bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit festgestellt und die Sicherheitsauswirkungen des Protokolls erfordern weitere Untersuchungen. In Zukunft wird die BOK ihre Forschung zur CBDC intensivieren, wobei der Fokus auf CBDC-basierten tokenisierten Einlagen liegen wird. Die Bank plant auch, die Zusammenarbeit mit Banken und dem KFTCI in diesem Bereich auszubauen. Der Bericht zur Regulierung von Krypto-Assets erkennt die Fortschritte an, die durch das Rahmengesetz für digitale Vermögenswerte erzielt wurden. Allerdings ist der Regulierungsrahmen für Kryptowährungszahlungen noch unvollständig. Die BOK ist aktiv an Diskussionen über Stablecoins beteiligt und bemüht sich um einen konstruktiven Dialog. Die geplanten Modernisierungen und Forschungsbemühungen der BOK deuten darauf hin, dass die südkoreanische Zentralbank bestrebt ist, ihre Zahlungssysteme auf den neuesten Stand zu bringen und sich auf die mögliche Einführung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung vorzubereiten. Dies wird voraussichtlich zu effizienteren und sichereren Zahlungsdiensten für die Bürger Südkoreas führen. - Quelle: Krypto News Austria

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