Investigative Studie von Grayscale zeigt: Bitcoin ist kein isoliertes Ökosystem mehr

Redaktioneller, suchmaschinenoptimierter und informativer Artikelinhalt: Der Anstieg von Bitcoin und anderen Kryptowährungen steht nicht mehr isoliert von anderen Marktindikatoren. Das geht aus einer Untersuchung von Grayscale hervor, die Daten aus den letzten drei Jahren analysiert hat. Demnach entwickelt sich das Verhältnis von Bitcoin zum S&P 500 und anderen Marktvariablen zunehmend positiv. Im Oktober 2018 erreichte das Verhältnis zwischen Bitcoin und dem S&P 500 erstaunliche 2022%. Dies deutet darauf hin, dass sowohl Bitcoin als auch der Kryptomarkt insgesamt immer stärker von externen makroökonomischen Entwicklungen beeinflusst werden. Grayscale geht davon aus, dass etwa die Hälfte des beeindruckenden Anstiegs von Bitcoin um 80% von Dezember bis Juli auf breitere Marktmechanismen zurückzuführen ist. Die restlichen 50% spiegeln Bitcoin-spezifische positive Aspekte wider. Um die Auswirkungen makroökonomischer Trends auf den Bitcoin-Preis zu verdeutlichen, verwendet Grayscale Beta-Studien. Diese Methode bewertet, wie sich der Wert von Bitcoin anhand von Anpassungen anderer Marktindikatoren verändert. Die Forscher stellten fest, dass der Anstieg von Bitcoin um 82% in der ersten Jahreshälfte nicht nur durch Wachstum in anderen Märkten erklärt werden kann. Der erwartete Anstieg, basierend auf historischen Daten und anderen Faktoren, liegt bei 26% - also nur etwa ein Drittel des tatsächlichen Anstiegs. Die Forscher von Grayscale weisen auf verschiedene Variablen hin, die wahrscheinlich zur Outperformance von Bitcoin beigetragen haben. Dazu gehören positive Aussichten auf die mögliche Einführung eines Bitcoin-ETFs und ein Anstieg des Bitcoin-Preises aufgrund von Bedenken bei lokalen Banken im März. Auch die Erholungsfähigkeit des Kryptomarktes nach dem starken Rückgang im Jahr 2013 könnte zum Wachstum beigetragen haben. Laut Grayscale sind Bitcoin- und Krypto-Bewertungen zunehmend mit umfassenderen makroökonomischen Trends verbunden. Informationen über steigende Lebenshaltungskosten und die Maßnahmen der Federal Reserve könnten sich daher auf Bitcoin und andere digitale Assets auswirken. Eine Beruhigung der Lebenshaltungskosten und ein Stopp der Preissteigerungen seitens der Federal Reserve könnten die Rallye der Kryptowährungen in diesem Jahr weiterhin unterstützen. Andererseits könnten weiter steigende Lebenshaltungskosten und zusätzliche Preiserhöhungen der Federal Reserve als Gegenwind wirken. Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit bei 29.904 US-Dollar in der Nähe seiner jüngsten Tiefstände. Die Entwicklung bleibt somit spannend und wir sind gespannt, wie sich die Verbindung zwischen Bitcoin und den makroökonomischen Entwicklungen weiterhin entwickeln wird. - Quelle: Krypto News Austria

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